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Die Grünen Verabschieden verdiente Amtsträger

27.10.2025
Drensteinfurt. In Drensteinfurt verabschieden die Grünen nicht nur langjährige Mitglieder wie Marc Harenkamp, Uwe Eggert, Winfried Reher, Maria Tölle, Waltraud Angenendt und Hildegard Niesmann, sondern auch Raphaela, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz die lokale Politik über viele Jahre geprägt hat. In einem offenen Brief betonen die Grünen ihre tiefe Dankbarkeit für die Arbeit dieser engagierten Persönlichkeiten, die mit Herz und Verstand die Geschicke der Stadt mitgestaltet haben. Jede und jeder von ihnen hat auf einzigartige Weise dazu beigetragen, Drensteinfurt lebenswerter zu machen – ein Vermächtnis, das die Nachrücker nun fortführen dürfen.



Marc Harenkamp, 51 Jahre alt, Logistikleiter und Vater dreier Kinder, brachte im Schulausschuss sein Wissen aus der Elternpflegschaft ein und setzte kluge Impulse, die die Schulen in Drensteinfurt nachhaltig stärkten. Im Bauausschuss war seine praktische Expertise gefragt, und sein Beitrag zum IT-Konzept der Stadt gilt als wegweisend – ein Projekt, das ohne ihn nicht in dieser Form gelungen wäre. Als Beisitzer im Ortsvorstand war er ein Motor für zukunftsweisende Ideen, die weit über den Rat hinauswirkten.



Uwe Eggert, Diplom-Sozialarbeiter, zeigte im Sozialausschuss ein besonderes Gespür für soziale Gerechtigkeit. Als Sprecher des Ortsverbandes und Mitinitiator von Klimaschutzmaßnahmen oder digitaler Bürgerbeteiligung prägte er die Richtung der Grünen. Seine klaren Positionen, etwa in der Pandemiezeit, und seine Ideen für eine grünere Zukunft hinterlassen bleibende Spuren in der Stadtpolitik.



Winfried Reher, Kommunalbeamter und seit 1994 bei den Grünen aktiv, war ein Fels in der Brandung. In der Kommission für Finanzkonsolidierung sorgte er für wirtschaftliche Stabilität, während er Themen wie Verkehrsberuhigung und Radwege vorantrieb. Sein Aufruf, Ideen aktiv umzusetzen, prägt die Stadt bis heute.



Maria Tölle, als Fraktionsvorsitzende eine zentrale Figur, brachte Nachhaltigkeit und Bürgerbeteiligung voran. Ihre Kontakte zu Umweltministern und ihr Einsatz für Themen wie die Energiewende oder Flüchtlingshilfe machten sie zu einer Stimme, die über Drensteinfurt hinaus gehört wurde. Ihre Anträge, etwa für Laubcontainer, zeigten ihren Blick für den Alltag.



Waltraud Angenendt, 70-jährige ehemalige Lehrerin, setzte sich als Gründungsmitglied für Integration ein. Im Deutsch-Ausländischen Freundeskreis und als Sprecherin des Ortsverbandes baute sie Brücken, etwa durch Partnerschaften nach Thüringen. Ihr Ehrenring der Stadt ehrt ihre Verdienste um die Gemeinschaft.



Hildegard Niesmann, als Beisitzerin im Vorstand, stärkte die Basis der Grünen durch ihre Arbeit in Ausschüssen und bei Veranstaltungen. Ihre ruhige, aber konsequente Art trug zur Stabilität der Fraktion bei, und ihre Beiträge zu Umwelt- und Haushaltsfragen wirken nach.



Raphaela, seit 2009 engagiertes Ratsmitglied, brachte sich mit Leidenschaft in den Schulausschuss ein, wo sie mit fundiertem Einsatz die Bildungslandschaft mitgestaltete. Bei Wahlen – ob lokal, auf Landes- oder Bundesebene – war sie stets aktiv und setzte sich mit Herzblut für grüne Werte ein. In überregionalen Gremien wie dem Städte- und Gemeindebund oder bei den Kreisgrünen war sie eine verlässliche Stimme, die neue Perspektiven einbrachte. Ihre Arbeit in Münster bereicherte die Fraktion durch frische Impulse, und selbst wenn Meinungen auseinandergingen, schätzten die Grünen den offenen Austausch und die lebhaften Debatten an gemeinsamen Abenden. Raphaela wird für ihr außerordentliches Engagement und ihre Leidenschaft gedankt – mit besten Wünschen für Gesundheit und Erfolg auf ihrem weiteren Weg.



Die Grünen betonen, dass die gemeinsame Zeit, geprägt von konstruktiven Diskussionen und geteilten Visionen, unvergessen bleibt. Der Abschied dieser Mitglieder ist kein Ende, sondern ein Übergang, der die Grundlage für neue Ideen schafft. Den Ausscheidenden wünschen sie viel Erfolg, Gesundheit und Rückenwind für die kommenden Kapitel. In Drensteinfurt zeigt sich so, wie lebendig und zukunftsoffen die lokale Politik bleibt.

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